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Fachkonferenz 2020

Vonovia stellt auf Klimakonferenz in Berlin Modell für CO2-freien Wohnraum vor

Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt lobt Schulterschluss mit der Politik: „Zeitenwende erfordert ungewöhnliche Schritte“


„Wir haben die Kraft und den Willen, unseren Beitrag zur Klimawende zu leisten. Wir erklären verbindlich: 2050 ist unser Gebäudebestand klimaneutral.“ Mit diesen Worten eröffnete Rolf Buch die erste Klimakonferenz der Vonovia SE, an der hochrangige Vertreter der Bundesregierung, der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft am 1. Oktober 2020 teilnahmen. Rund 350 Gäste verfolgten die Konferenz mit dem Titel „Perspektiven klimaneutralen Wohnens“ entweder persönlich vor Ort auf dem EUREF-Campus in Berlin oder online im Livestream. Doch bevor die fünf, gemeinsam mit der Fraunhofer Energie-Allianz und der deutschen Energie-Agentur entwickelten Handlungsfelder für den CO2-freien Wohnungsbestand vorgestellt wurden, hatten zwei prominente Gäste das Wort.


Perspektiven klimaneutralen Wohnens

Zunächst erläuterte Carine Smith Ihenacho, Chief Corporate Governance Officer, Norges Bank Investment Management, in ihrem Video-Beitrag, welchen Stellenwert das Thema Nachhaltigkeit für Investitionen bei Norges hat. 

In ihrer anschließenden Key-Note begrüßte Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, den Vorstoß von Vonovia, den Schulterschluss mit Politik, Wissenschaft und der Wohnungsbranche zu suchen: „Wir stehen vor einer Zeitenwende, die ungewöhnliche Schritte erfordert. Wir müssen das Problem gemeinsam anpacken und an einem Strang ziehen.“ Wohnen bezeichnete sie als die soziale und die ökologische Frage unserer Zeit. Die Spitzenpolitikerin plädierte an die Adresse der Bundesregierung für Zukunftsinvestitionen, die einen echten Neustart ermöglichen. „Ein weiter so wie vor Corona geht nicht.“ Zudem sprach sie sich für eine gerechte Lastenverteilung zwischen Staat, Vermietern und Mietern aus, wenn es um die Finanzierung von energetischer Sanierung, Nutzung von erneuerbaren Energie etc. und den Umbau von Quartieren in lebenswerte Lebens- und Arbeitsorte gehe. Ihr Credo: Vom Klimaschutz müssen alle profitieren.

Wie die Klimawende gelingen kann, erläuterten die Generalbevollmächtigte von Vonovia, Konstantina Kanellopoulos, sowie Tobias Hofmann, Leiter Quartierssysteme, anhand von fünf Handlungsfeldern, die für das energie-autarke Quartier der Zukunft identifiziert wurden: Sanierungsrate, erneuerbare Energien, Systemwechsel Stromversorgung, Mobilität und Mieterinnen. Im Mittelpunkt des von Vonovia entwickelten Modells steht das Quartier, das zum Dreh- und Angelpunkt bei der dezentralen Klimawende werden soll.

Das bei der Klimakonferenz vorgestellte Modell, bei dem der bezahlbare Klimaschutz für Mieterinnen und Mieter im Mittelpunkt steht, soll beispielhaft für die gesamte Wohnungsbranche werden. In der anschließenden Diskussionsrunde, mit Rolf Buch und Klaus Mindrup, Mitglied des Umwelt- und Hauausschusses für die SPD im Bundestag, lobte Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, das Modell als zukunftsweisend und: „Wir brauchen Vorreiter wie Vonovia“. Moderator und Vorsitzender der Geschäftsführung der dena, Andreas Kuhlmann, zeigte sich ebenfalls begeistert: „Das Engagement der Vonovia ist für die gesamte Branche einmalig.“ Alle Panelteilnehmer machten klar, dass die Ziele des klimaneutralen Gebäudebestandes nur erreicht werden können, wenn bestimmte gesetzliche Regularien verändert werden.

Den Ausführungen von Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, u.a. zur aktuellen Debatte um das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), folgte das Schlusswort von Rolf Buch. Er ermutigte alle Teilnehmer, Zuhörer und die Wohnungsbranche, jetzt zu handeln: „Wir müssen uns an unseren Taten messen lassen.“


Einblicke zur Konferenz